Mit ihrem Buch BALAGAN öffnet die Autorin und Journalistin Mirna Funk einen persönlichen und zugleich analytischen Blick auf jüdisches Leben in Deutschland und Israel. In autobiografischen Episoden, politischen Reflexionen und pointierten Beobachtungen erzählt sie von Identität, Selbstbestimmung, Empowerment und den Herausforderungen jüdischen Alltags.
Die Volkshochschule lädt zu einer Abendveranstaltung ein, die Literatur, Begegnung und gesellschaftliche Reflexion verbindet. Die Lesung bietet authentische Einblicke in die Vielfalt jüdischer Lebensentwürfe und macht sichtbar, wie lebendig jüdische Gegenwartskultur heute ist. Gleichzeitig eröffnet sie einen Raum, um über aktuelle Formen von Antisemitismus nachzudenken und Wege zu finden, ihm im Alltag entgegenzutreten.
Im anschließenden Gespräch spricht Mirna Funk über persönliche Erfahrungen, jüdische Identität zwischen Deutschland und Israel, feministische Perspektiven und Zivilcourage. Moderiert wird das Gespräch von Korbinian Frenzel, der mit präziser und zugewandter Gesprächsführung vertiefende Einblicke ermöglicht. Das Publikum ist eingeladen, Fragen zu stellen und in den Austausch zu gehen.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürgerinnen*, die sich für Literatur, gesellschaftliche Vielfalt und ein respektvolles Miteinander interessieren. Sie schafft einen niedrigschwelligen Zugang zu Wissen, Empathie und Dialog – und stärkt antisemitismuskritisches Denken in unserer Region.
Ein Abend, der bewegt, herausfordert und verbindet.