Du möchtest nachhaltiger leben, weißt aber nicht wie? Dir tut es weh zu sehen, wie viele Lebensmittel jährlich weggeworfen werden? Komme zu unseren Veranstaltungen und erfahre, welchen Beitrag du leisten kannst, um die Welt ein bisschen besser zu machen.

Aber mal von vorn.

Nachhaltigkeit ist so ein mächtiges Wort. Wofür steht es eigentlich?

Beim Verbrauch von Schätzen der Erde nimmt man Rücksicht auf die nachfolgenden Generationen. Es wird nicht verbraucht, was nicht nachwachsen bzw. was nicht regeneriert werden kann. Es gibt drei Arten von Nachhaltigkeit

  • Ökologische Nachhaltigkeit – kein Raubbau an der Natur
  • Ökonomische Nachhaltigkeit – Wirtschaften mit gegebenen Mitteln
  • Soziale Nachhaltigkeit – zivilisiertes Austragen von sozialen Spannungen

Alle drei Dimensionen müssen ineinandergreifen.

Aber das ist noch nicht alles, da gehört so viel mehr dazu. Zum Beispiel

  • Klimawandel
  • Umweltschutz
  • Armut
  • Hunger
  • ungerechte Ressourcenverteilung
  • Friedenssicherung
  • und und und

Hier eine kleine Auswahl an Büchern zum Thema Nachhaltigkeit

Außerdem hat die Stadtbibliothek Wolfsburg eine Saatgutbibliothek.

Die Saatgutbibliothek soll den Jüngsten die Pflanzenvielfalt nahebringen. Damit auch für sie die Wolfsburger Pflanzenwelt, die Nachhaltigkeit und Regionalität in den Fokus rückt.

Aber wie genau funktioniert das? Genau so

  • Mitarbeiter*innen legen Tüten mit Samen in der Bibliothek aus, die kostenlos mitgenommen werden können
  • Besucher*innen pflanzen die Samen im eigenen Garten ein
  • Sobald die Pflanze blüht, können die Besucher*innen Samen entnehmen und diese in der Bibliothek abgeben
  • Diese werden dann wieder von Mitarbeiter*innen ausgelegt.

So schließt sich der Kreis.

Die Stadtbibliothek plant folgende Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit:

Donnerstag, 22. September, 14-17:30 Uhr

Infostand der Organisation foodsharing

(Familienbibliothek im Alvar-Aalto-Kulturhau)

Foodsharing ist eine Organisation, die Lebensmittel aus Betrieben rettet, die sonst im Müll gelandet wären. Sie kooperieren mit 8.710 Betrieben deutschlandweit und konnten bisher mehr als 44.859.486 kg Lebensmittel retten. Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen…

Jeder kann sich bei foodsharing engagieren. Und so funktioniert das System

  • Die Lebensmittelretter*innen holen die Lebensmittel direkt in den Betrieben ab
  • Sie verteilen die geretteten Lebensmittel an bedürftige Bürger*innen und entsprechende Organisationen

Das ist jetzt sehr vereinfach ausgedrückt, mehr und vor allem ausführlichere Informationen können am Stand abgefragt werden.

Samstag, 24. September, 18-21 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr)

Kinoabend mit foodsharing

(Hörsaal 1 im Alvar-Aalto-Kulturhaus), Eintritt frei

An diesem Tag werden wir zusammen mit foodsharing einen vielfach ausgezeichneten Film zum Thema Nachhaltigkeit zeigen. Anmeldungen werden ab sofort unter stadtbibliothek@stadt.wolfsburg.de oder T. 05361-28 25 30 entgegengenommen. Foodsharing verteilt am Ende eine kleine Überraschung.

Montag, 26. September, 14-18 Uhr

Aktion mit der NaturErkundungsSTation Wolfsburg

(Familienbibliothek im Alvar-Aalto-Kulturhaus)

Hier lernen Besucher*innen das Prinzip „cradle to cradle“ kennen und keinen Abfall zu produzieren.

Die Volkshochschule hat eine Online-Vortragsreihe vorbereitet

Donnerstag 13. Oktober, 17-19:30 Uhr

Die Plastikpiraten

In den letzten Jahren hat die Umweltverschmutzung mit Müll – vor allem Plastikmüll – immer mehr Aufmerksamkeit erhalten. Die Wissenschaft geht dabei u.a. den Fragen nach, wie stark unsere Flüsse und Bäche belastet sind und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. Tim Kiessling von der Kieler Forschungswerkstatt berichtet, wie Schüler*innen und Wissenschaftler*innen international und gemeinsam die Plastikmüllverschmutzung von Flüssen erforschen.

Donnerstag 3. November, 17-19:30 Uhr

Stadt, Land, Fluss, Müll, Meer

Viele Jahre lag der Fokus der Forschung zu den Ausmaßen und Folgen der Müllverschmutzung auf den Meeren und Küsten. Jetzt beschäftigen sich immer mehr Studien auch mit (Plastik-)Müll in Flüssen und Seen. Fotos und Berichte hochbelasteter Wasserwege vor allem in Asien zeichnen ein Bild wahrer Müllströme. Doch wie sieht die Lage hier in Europa aus? Welche Rolle spielen Niedersachsens Flüsse für die Müllverschmutzung der Nordsee? Das Forschungsprojekt „Makroplastik in der südlichen Nordsee“ (Universität Oldenburg) ging zwischen 2016 und 2020 u.a. diesen Fragestellungen nach. Rosanna Schöneich-Argent berichtet von den Ergebnissen und Erkenntnissen.

Donnerstag 10. Oktober, 17-19:30 Uhr

The North Drift

Bei einem Besuch auf den Lofoten (Norwegen) findet Steffen Krones an einem abgelegenen Strand nördlich des Polarkreises eine deutsche Bierflasche – und jede Menge Meeresmüll. Zurück in seiner Heimat lassen ihn diese Eindrücke nicht los. Könnte solch eine Flasche aus Deutschland wirklich die Arktis erreicht haben? Womöglich sogar über die Elbe, die direkt vor seiner Haustür fließt? Er beginnt zu recherchieren und folgt über vier Jahre der Spur des Mülls – gemeinsam mit engsten Freund*innen, einem wachsenden Kreis von Unterstützer*innen, Wissenschaftler*innen und selbstgebauten Driftbojen. Hier berichtet er über die Höhen und Tiefen, Rückschläge und Erfolge sowie Erkenntnisse seiner spannenden Reise, die ab dem 27.10. als Dokumentarfilm deutschlandweit in den Kinos erscheint.

Anmeldungen zu den Online-Vorträgen werden ab sofort unter https://www.vhs-wolfsburg.de/ entgegengenommen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das Medienzentrum Wolfsburg hält ebenfalls eine Auswahl an entsprechenden Lehrmaterial für Lehrer*innen und andere pädagogische Fachkräfte sowie Kirchen, Vereine und andere öffentliche Einrichtungen in Wolfsburg bereit. Sie sind auch sonst ein kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen der Medienbildung. Interessierte können sich unter T. 05361/7738 44 melden.

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